Dienstag, 7. August 2018

Die Harzer lieben Klümpe und Kartoffeln

Auffällig an der Harzer Küche ist die Liebe zum Kloß, auch Klump genannt. Ob aus Buchweizen, Kartoffeln, Mehl oder Brot(resten), ob süß oder pikant, ob als Einlage in der Suppe oder als Hauptgericht: Klümpe gab es in vielen Variationen ‒ sicher nicht zuletzt, weil sie recht nahrhaft und auch als Resteverwertung gut geeignet waren.


Kartoffeln sind aus dem Harz, wie bereits erwähnt, ebenfalls nicht wegzudenken. Das bekannteste Gericht aus alten Tagen ist heute wohl “Harzer Knieste” oder ‒ in Begleitung von rohem Mett ‒ “Hackus und Knieste”. Für die Knieste (mancherorts auch Knüste genannt) werden ungeschälte Kartoffeln längs halbiert und im Backofen gebacken. Wichtig: Die Schnittflächen kommen nach oben und werden mit Fett veredelt ‒ früher kamen Speck, fettes Mett oder Schmalz zum Einsatz, heutzutage wird meist Pflanzenöl bevorzugt. Gewürzt werden die Kartoffeln mit Salz, Pfeffer und Kümmel.

Es folgen:
  • Der Harz: Nichts für Suppenkasper
  • Der tierische Reichtum des Waldes - ehemals nur für Reiche
  • Der Harz: Ein Paradies für Freunde der deftigen Wurstspezialitäten
  • Eine Erfindung der Neuzeit: Das Blaubeerschmandschnitzel
  • Literaturtipps und passende Buchempfehlungen zum Thema
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